Unified Communications: Die ganze IT unter einem Dach

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Smartphones spielen in der internen Unternehmenskommunikation eine wichtige Rolle. Sie in die bestehende IT-Struktur einzubinden bleibt eine Herausforderung. (© pizuttipics - Fotolia.com)

Smartphones, Tablet-PCs, Videokonferenzen: Kommunikation in Unternehmen wird immer schneller - aber auch komplizierter. Denn es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Endgeräte. Eine angepasste IT-Infrastruktur kann den Technik- und System-Dschungel lichten.

Videokonferenzen sind in deutschen Unternehmen beliebt. Die virtuelle Zusammenkunft spart Zeit und hilft, Geschäftsprozesse zu beschleunigen. Gleichzeitig werden immer mehr mobile Computer verkauft und in Geschäftsprozesse integriert: Vielerorts haben Angestellte heute mindestens ein Smartphone oder einen Tablet-PC. Allein im zweiten Quartal 2011 wurden laut dem Marktforschungsunternehmen Strategy Analytics weltweit insgesamt 15,1 Millionen Tablet-Computer verkauft, Tendenz steigend.

Innerhalb der Unternehmen führt das unüberschaubar große Angebot unterschiedlicher Endgeräte nicht selten zum Chaos: Wo Zeit und Geld gespart werden sollten, geht beides verloren. Denn die verschiedenen Systeme lassen sich ohne die passende Strategie kaum in Einklang bringen.

Einheit trotz Unterschied

Mit Unified Communications (UC, deutsch: vereinheitlichte Kommunikation) kann dem Chaos begegnet werden. Bei UC geht es darum, die Kommunikation zwischen allen noch so unterschiedlichen Geräten reibungsfrei zu ermöglichen. So steigt die Effizienz während Kosten sinken. „Ein IT-Leiter tut sich keinen Gefallen damit, wenn er versucht, sich auf ganz wenige Standardgeräte zu konzentrieren“, sagt Jürgen Signer, Chef des Informations- und Telekommunikations-Spezialisten Aastra Deutschland.

Denn ob Android, Apple oder Blackberry - oft laufen unterschiedliche Systeme nebeneinander und kommen doch nicht recht zusammen. Selbst wenn es im eigenen Unternehmen zum lähmenden Durcheinander führt, ist die nachwachsende Manager-Generation laut Signer nicht bereit, auf eigene Geräte zu verzichten. Eine umfassende Integration ist daher eine drängende Herausforderung an die IT-Infrastruktur.

Neue Geräte, neue Ansprüche

Während auf der einen Seite die Vielfalt der Geräte überhand nimmt, verschwimmen auf der anderen Seite die Kommunikationsformen: E-Mails werden wie Chats genutzt, der Zugriff auf Dokumente muss immer und unabhängig vom Aufenthaltsort möglich sein. Videochats bekommen „einen deutlich höheren Stellenwert. Dadurch kann man eine ganz andere Kommunikationsbeziehung zueinander aufbauen und Dinge besser miteinander besprechen“, erläutert Signer.

Trotzdem ist der Markt für Unified-Communications kein Selbstläufer. „UC-Lösungen verkaufen sich nicht von alleine“, sagt Signer. Mittelständische Unternehmen hätten kein Interesse an den Details einer Kommunikationslösung. Stattdessen wollen sie, dass alles problemlos läuft. „UC-Lösungen müssen den Anspruch haben, dass sie einfach zu bedienen und einfach einzuführen sind. Kunden wollen keine großen Schulungen, sondern schnelle Lösungen, durch die rasch die Vorteile und der Nutzen erkennbar sind.“ pte/SZ




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