Smartphones im Job: Sicherheitsanforderungen wie ein Notebook

Ein Smartphone ist wie ein kleiner Computer - entsprechend abgesichert sollte es sein


Mobil Daten empfangen, bearbeiten und versenden: Smartphones sind praktisch, bergen aber Risiken für die Unternehmens-IT. (Foto: BVI Media©www.fotolia.de)

Viele Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mit Smartphones aus. Ein Sicherheitskonzept gibt es dafür jedoch nicht immer. Das ist aber nötig, denn Smartphones sind anfällig für Viren und Malware - zudem besteht die Gefahr des Verlustes, was zusätzliche Sicherungsmaßnahmen notwendig macht.

Dass Passwort, Firewall und Antiviren-Programm den Computer schützen, ist weithin bekannt. Und in der Regel haben Unternehmen und IT-Verantwortliche auch ein gewisses Bewusstsein für lauernde Gefahren und die notwendigen Schutzmaßnahmen. Bei Mobiltelefonen und Smartphones ist dieses Sicherheitsbewusstsein weit weniger ausgeprägt. Dabei wäre auch der Schutz etwa des iPhones und Blackberrys wichtig.

Denn dort lagern manchmal fast so viele Daten wie auf einem Notebook. Eine Studie des Softwareherstellers Kaspersky zeigt aus dem Jahr 2009 zeigt, dass sich die Zahl mobiler Schädlinge in den letzten drei Jahren etwa verdoppelt hat - Tendenz steigend. Besonders problematisch ist, dass auf das Smartphone von außen zugegriffen werden kann, stellt es doch gleich mehrere Kommunikationswege bereit: Mobilfunknetz, Wireless-LAN, Bluetooth, UMTS oder schnelle HSPA-Verbindungen.

Spezielle Schutz-Software hilft

Wenn Smartphones PC-ähnliche Funktion besitzen, müssen sie auch ähnliche Sicherheitskriterien erfüllen. Sie sollten wie Desktop-Rechner oder Notebooks vor Viren und Malware geschützt werden, etwa durch Smartphone-spezifische Firewalls und Anti-Viren-Programme. Mittlerweile bieten fast alle namhaften Hersteller von professioneller Schutz-Software für PC entsprechende Programme für Smartphones an, etwa Avira, Kaspersky oder Norton (siehe externe Links). Ebenfalls sind regelmäßige Aktualisierungen der Firmwire notwendig, weil dadurch eventuell bestehende Sicherheitslücken in der Regel geschlossen werden.

Telefonsperre schützt vor unbefugtem Zugriff

Auch bei der Installation von Programmen und Anwendungen, sogenannten Apps, sollten Smartphone-Nutzer vorsichtig sein: Die Quelle muss vertrauenswürdig sein, keine Software sollte leichtfertig auf das Handy geladen werden. Gerade bei Firmengeräten sollte der sorgfältige Umgang und die Sicherheit für mobile Endgeräte Teil der täglich gelebten IT-Sicherheitsstrategie eines Unternehmens sein. Denn die mobilen Geräte „kommen rum“, sind im Business-Alltag vielfältigen Gefahren ausgesetzt und dürfen diese keinesfalls, gleichsam einem Trojanischen Pferd, in die geschützte IT-Umgebung des Unternehmens tragen.

Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls stellt die automatische Telefonsperre eine einfache, aber wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahme dar. Sie verhindert, dass bei Handydiebstahl oder -verlust der Dieb bzw. Finder Zugriff auf das Smartphone hat, weil auch bei eingeschaltetem Zustand eine PIN eingegeben werden muss, bevor das Gerät benutzt werden kann. Das ist nicht nur sinnvoll, um finanzielle Schäden zu vermeiden, wenn mit dem Handy unberechtigt telefoniert oder im Internet gesurft wird. Vor allem sind die Daten geschützt, die sich auf der Festplatte des Smartphones befinden. Auch sollten wegen des möglichen Verlusts und Diebstahls die Daten regelmäßig extern gesichert werden. KoZu

Externe Links:

Infos zu aktueller Securitysoftware auf isoftwarereviews.com (Englisch): www.isoftwarereviews.com


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